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Liebe Leserinnen und Leser,

digitale Durchgängigkeit entwickelt sich zunehmend zum entscheidenden Antrieb für erfolgreiche Produktentwicklung. 

Besonders mit Blick auf KI gewinnt die Qualität der zugrunde liegenden Daten weiter an Bedeutung. Anwendungen können ihr Potenzial nur dann voll entfalten, wenn die Informationen korrekt, strukturiert und verlässlich sind.

Gleichzeitig wird das Wissen über die eigenen Daten immer wichtiger, um Zusammenhänge besser zu verstehen und daraus konkrete Mehrwerte abzuleiten.

Mit unserem modularen Softwarebaukasten VT-DMU schaffen wir die flexible Grundlage, um Datenbestände transparent nutzbar zu machen und daraus je nach Anforderung wertvolle Erkenntnisse z. B. für die Optimierung, Automatisierung oder intelligente Analysen zu gewinnen.

In diesem Newsletter zeigen wir Ihnen, wie das in der Praxis aussieht, u.a. in der Montageabsicherung, bei individuellen KI-Lösungen oder in der Zusammenarbeit mit Partnern. 

Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre.

Ihr Michael Pretschuh

Virtuelle Montageabsicherung neu gedacht: zusammen mit OEM

Montageprozesse lassen sich heute bereits in frühen Entwicklungsphasen virtuell absichern. Gemeinsam mit einem führenden OEM haben eine Lösung entwickelt, die Fahrzeugdaten automatisiert analysiert und die virtuelle Bewertung der Baubarkeit über alle Varianten hinweg ermöglicht.

Die Anwendung vernetzt Geometrie, Struktur und Metadaten zu einem durchgängigen digitalen Prozess. Montage-relevante Informationen werden frühzeitig bereitgestellt, Risiken sichtbar gemacht und manuelle Aufwände reduziert. Innerhalb von nur zwölf Monaten wurde die Lösung mit VT-DMU und dem Web-Framework entwickelt und produktiv eingeführt.

Erfahren Sie, wie die virtuelle Montageabsicherung die digitale Durchgängigkeit auf ein neues Niveau hebt.

KI in der Praxis: Was das prostep ivip Symposium gezeigt hat

Welche Rolle spielt Künstliche Intelligenz heute tatsächlich in der Produktentwicklung? Diese Frage zog sich durch viele Gespräche auf dem prostep ivip Symposium 2026. Dabei wurde deutlich: Der größte Nutzen entsteht dort, wo konkrete Anwendungsfälle auf verlässliche und strukturierte Daten treffen.

Ein zentrales Thema war die Datenqualität. Denn KI kann ihr Potenzial nur dann entfalten, wenn die zugrunde liegenden Informationen konsistent, vollständig und sinnvoll vernetzt sind. Oder anders formuliert: Die Ergebnisse sind immer nur so gut wie die Daten, auf denen sie basieren.

Für uns hat das Symposium bestätigt, worauf es beim erfolgreichen KI-Einsatz ankommt: spezialisierte Anwendungen, die sich nahtlos in bestehende Prozesse integrieren lassen. Genau hier setzen unsere praxiserprobten Lösungen an. Sie unterstützen Unternehmen dabei, Geometrie-, Struktur- und Metadaten intelligent zu vernetzen und so die Grundlage für belastbare Ergebnisse und messbaren Mehrwert zu schaffen.

Offene DMU-Technologie für durchgängige Entwicklungsprozesse

Mit dem PLM-Anbieter CONTACT Software haben wir eine Technologiepartnerschaft geschlossen, die auf Offenheit und nahtloser Integration unserer Workflows ausgerichtet ist. Ziel ist eine durchgängige Entwicklungsumgebung, in der DMU-, 3D- und PLM-Prozesse konsistent miteinander verbunden werden und Geometriedaten ohne Brüche entlang des gesamten Produktentstehungsprozesses nutzbar bleiben.

Dafür sind die Workflows Differenzanalyse, Datenreduzierung, Kollisionsanalyse und Bildgenerierung in CONTACT Elements als DMU-Funktionen integriert. Der Vorteil der Offenheit zeigt sich darin, dass sich die VT-Technologie in bestehende Systeme nahtlos einfügt und sie gezielt um spezialisierte Funktionen für die digitale Produktentwicklung erweitert.

Neben dieser Offenheit ist der modulare Ansatz ein wesentlicher Vorteil von VT-DMU. Unternehmen können einzelne Funktionen gezielt in ihre bestehende IT-Landschaft integrieren und flexibel mit vorhandenen PLM-, CAD- und Datenmanagement-Systemen verbinden. So entstehen durchgängige Prozesse, ohne bewährte Systeme ersetzen zu müssen. Gleichzeitig bleiben Daten konsistent verfügbar und können systemübergreifend für Analysen, Automatisierung und weitere digitale Use Cases genutzt werden.

Individuelle KI-Lösungen für 3D-Geometrie in der Praxis

Künstliche Intelligenz eröffnet neue Möglichkeiten im Umgang mit 3D-Geometriedaten. Unsere spezialisierten Lösungen verstehen, analysieren und interpretieren Geometriedaten und können direkt in bestehende Entwicklungsprozesse integriert werden.

Im produktiven Einsatz bei führenden OEMs aus Automotive, Nutzfahrzeug sowie Luft- und Raumfahrt unterstützen sie dort, wo schnelle und belastbare Entscheidungen in der digitalen Produktentwicklung gefragt sind.

Die Grundlage dafür ist unsere lange Entwicklungserfahrung im DMU-Umfeld sowie mehr als zehn Jahre eigene KI-Forschung bzw. -Entwicklung. Darauf bauen unseren individuellen Anwendungen auf, die Geometrie systematisch erschließen und für konkrete Use Cases wie die virtuelle geometrische Absicherung, Schrauben-Checks oder Ähnlichkeitsanalyse verfügbar machen.

Mehr Einblicke finden Sie hier:

Intelligente 3D-Szenen: von der Visualisierung bis zur Analyseumgebung

In der virtuellen geometrischen Absicherung entstehen täglich zahlreiche geometrische Konflikte. Die Problempunkte werden mit Hilfe der in Quality-Monitor integrierten KI bereits automatisiert bewertet. Einzelne Kollisionen und Abstandsverletzungen erfordern jedoch eine genauere Analyse. Genau dafür haben wir die intelligenten 3D-Szenen erweitert.

Anwender:innen stehen jetzt zahlreiche zusätzliche Funktionen zur Verfügung, darunter ein intelligenter Schnitt, der automatisch an der Konfliktstelle ausgerichtet wird. So lassen sich auch die verbleibenden geometrische Problemstellungen direkt in Quality-Monitor schnell, benutzerfreundlich und effizient bewerten. Das Ergebnis ist ein durchgängiger Prozess mit nur einer Software, der Anwender:innen von der automatisierten KI-Bewertung bis zur detaillierten Analyse mit Hilfe der 3D-Szenen unterstützt.

Alles weitere Wissenswerte zur invenio Virtual Technologies finden Sie hier:

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Geschäftsführer: Dipl.-Ing. Hermann Gaigl  |  Dipl.-Ing. Kai F. Wißler
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